Frank Koenig - Webbdesign, Codierung

WordPress Plugins mit Backdoors

Filed under: Webdesign — Frank König

Aktuell gibt es eine Meldung von WordPress, dass ihr WordPress Plugin-Verzeichnis unterwandert wurde (gehackt?) und die Plugins AddThis, WPtouch und W3 Total Cache mit  Backdoors ausgestattet wurden. (weiterlesen …)

WordPress 3.0 Update

Filed under: Allgemein,Wordpress anpassen — Frank K

WordPress 3.0 ist nun auch in deutscher Version erhältlich, also eigentlich kein Grund mehr vorhanden, es nicht zu installieren. Oder?
Ich habe von manchen Usern gelesen, dass sie sich Sorgen machen wie sie denn nun das Update auf 3.0 machen sollen. Aber im Prinzip ist es ganz einfach: (weiterlesen …)

Fehlermeldung nach WordPress Update?

Filed under: Wordpress anpassen — Frank K

Viele haben ihr WordPress einem Update unterzogen und danach festgestellt, dass WordPress oder irgendein Plugin eine Fehlermeldung produziert.
So auch in meinem Fall.

Parse error: syntax error, unexpected T_STRING, expecting T_OLD_FUNCTION or T_FUNCTION or T_VAR or ‘}’ in Zeile xxx
und der Dateiname samt Pfad stand bei mir drin und eigentlich hilft das nicht wirklich sofort weiter.
Etwas googeln half mir schnell auf die Sprünge und ich schaute mir den Code nochmal genauer an: “private function” war in einer Class (PHP-Klasse) in jener Zeile zu lesen und laut PHP-Dokumentation gibt es dieses erst ab PHP5.

Sollte doch funktionieren, schließlich habe ich meinen Blog seit einiger Zeit auf PHP5 umgestellt, dachte ich?
Im Prinzip stimmte das auch, aber die Serverinfo meines Dashboardes zeigte mir an, dass PHP4.4.x lief.
Nun hatte irgendeine Einstellung oder ein Plugin meine .htaccess überschrieben und somit die Einstellungen für PHP5 gelöscht und folglich lief es auf der vom Provider als Standard eingestellten PHP-Version.

Der Rest war schnell gelöst: Beim eigenen Provider nochmal nachgeschaut was er vorgibt und den Code

(“AddHandler php-fastcgi5 .php .php5“) in die .htaccess per ftp eingebaut und weg war die Fehlermeldung.

Verlinker statt Texter in Twitter

Filed under: Twitter — Frank K

Als ich zu Twitter überredet wurde, hatte ich schon eine Ahnung, dass Twitter seine Unschuld durch zu viele “Marketing-Spezialisten” verlieren wird und im Zuge davon auch langweilig. Nach einer Weile Twittern trat die Ernüchterung bei mir ein, massenweise Twits (Postings) ohne originäre Inhalte sondern Hinweise auf das, was andere geschrieben haben. Damit meine ich nicht nur Retweets.

Wie schaut das aus?

RT @Name: RT @Name2: Hier ein kurzer Hinweis der kein Satz ist weil zu kurz mit folgendem Link: kurz.xx/i4hf5y

Macht das Spass, so etwas zu lesen? Sicher nicht. Und um zu wissen ob es wirklich wertvoll zu lesen ist, müsste man auf den Link klicken, die Ladezeit abwarten und den Artikel lesen.
Schön, das funktioniert sogar, kostet aber Zeit und so schnell kann man gar nicht den Artikel lesen, wie neue Twits dieser Art über den Ticker laufen, durchmischt mit vielleicht originären Inhalten.

Eigentlich bin ich doch bei Twitter, weil ich dort Kurznachrichten lesen und versenden will und keine Artikel oder ganze Webseiten. Twitter und Kurznachricht bedeutet, es geht schnell, die Nachricht zu lesen und zu erfassen, heißt also ich kann das nebenher tun bei dem was ich sonst so mache.
Aber stattdessen finde ich keine Kurznachrichten sondern regelrechte Linklisten in meinem Account, die mich auf Langnachrichten verweisen. Wollte ich Langnachrichten lesen, würde ich die betreffenden Portale oder Seiten besuchen und mir die Zeit nehmen.
Und die echten Kurznachrichten scheinen nur noch störend zwischen all dem Marketing-Verlinken zu sein.
Warum also nicht die Links gesammelt auf dem eigenen Blog bereithalten und einmal nur auf diese Seite verlinken?

Nicht, dass es keine Verlinkungen und Retweets geben sollte, aber wie befürchtet, nimmt es zeitweise überhand. Aus dem Grund hatte ich schon manche wieder aus meiner Follower-Liste rausgeworfen.
Verlinkung auf fremde Beiträge ist leichter als einen eigenen Satz zu formulieren und erheblich leichter als einen eigenen Artikel zu schreiben und diesen zu verlinken. Würden mehr Sätze mit eigener Aussage in 140 Zeichen formuliert werden müssen, würde nicht mehr so viel getwittert werden (abgesehen von dem Smalltalk). Einen sinnvollen Satz in 140 Zeichen zu pressen kostet Hirnschmalz, denn viele Worte zu benützen ist leichter.

Soll ich ebenso verlinken?

Eigentlich sollte ich aus Marketing Aspekten diesen Artikel ebenso in Twitter verlinken. Aber das tue ich nicht. Google und Co. liest das sowieso was ich hier schreibe, irgendein Twitterer findet das und verlinkt meinen Artikel in Twitter. Warum sollte ich mir also die Arbeit machen? Und etwas Neues zum Verlinken sollen die Twitterer ja auch haben.

Aber hier verlinke ich, und zwar auf den Artikel der mich dazu inspiriert hat, meine Meinung dazu zu äussern und auf meinen Kommentar dort. Vielleicht hat der Eine oder Andere auch eine Meinung zu dem Thema?

“Social Worm” – Mobsterworld

Filed under: Twitter — Frank K

Wer hat diese Einladung schon bekommen?
Ich habe sie seit gestern oder vorgestern bei mir liegen, von einem Twitterer von dem ich dachte, da kommt nur vernünftiges.
Hey, I just added you to my Mafia family. You should accept my invitation! :) Click here: playmobsterworld.com” in Englisch ist zu lesen (und das von einem der sonst nur in Deutsch schreibt) und der Link führt auf eine Webseite für irgendein Spiel wirklich?), auf das ich so wenig Lust hatte wie auf Saure Gurken mit Sahne.
Zum Glück ließ ich die Finger davon, aber andere hat es wohl erwischt.

Heute ist sogar heise.de darauf aufmerksam geworden und brachte einen Artikel:
“Social-Worm” nervt Twitter Anwender

Einen “Social Worm” also, den man sich da antut, sobald man dem Link folgt und sich dort anmeldet.
Twitter ist eben neu und es wird alles erst einmal ungeprüft ausprobiert und so kam es, dass sich der Wurm so schnell verbreiten konnte.

Twitter verliert seine Unschuld

Ich habe mich noch gewundert, was das soll, denn das sah so gar nicht geschäftlich oder informativ aus, auf was mich mein Twitterkollege vermeintlich aufmerksam machen wollte. Ob er inzwischen überhaupt davon ahnt?
Sicher wird es dazu führen, dass Twitter Links nicht mehr so oft und vertrauensvoll gefolgt wird wie bisher, und auch nicht mehr überall der Login mit seinem Twitter-Acc getätigt wird. Das macht es für Marketing-Leute nicht einfacher, die in Twitter die Goldgrube seit der Internetblase um das Jahr 2000 vermuten.

Nachtrag:

Schon wieder bekam ich eine Einladung der “Mafia”, der Wurm zieht weiter seine Kreise.
Einen Betroffenen habe ich darauf hingewiesen und er schrieb, dass er das nur kurz getestet hatte und danach wieder seinen Account gelöscht. Demnach versendet playmobsterworld.com die Einladungen sofort nach der Anmeldung, und zwar ungefragt. Der Betroffene verlor darauf hin laut seiner Aussage ein paar Follower.

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