Brute Force Hacking auf WordPress

Nun heute auch bei mir, bei meinem unbedeutenden kleinen Blog gab es heute den ersten von mir bemerkten Ausfall wegen zu vieler Zugriffe auf die Seite.
Wer hätte das gedacht?

Da nützt es wenig, wenn man den Blog eigentlich abgesichert hat und aber doch so viele Zugriffe statt fanden, dass er nicht erreichbar war. Obwohl, bei Apache-Servern braucht es da manchmal nicht besonders viele gleichzeitige Zugriffe. Vielleicht sollte ich angesichts der gehäuften Hacking Angriffe auf WordPress-Blogs in letzter Zeit, auf ligthtpd oder nginx umsetzen? Dann liefe vielleicht wenigstens der Blog noch, während sich die Angriffe abmühen, das Passwort heraus zu finden. Aber so wichtig ist mein Blog auch nicht, als dass es auffallen würde, wenn er mal für ein paar Stunden nicht erreichbar wäre.

Doch heute habe ich sie mal life erwischt beim Brute-Forcen.  Dank eines Plugins das häufigere ungültige Anmeldeversuche sperrt und protokolliert, bekam ich seit gestern Abend schon wieder häufiger Mail-Nachrichten über diese ungültigen Anmeldeversuche. Und als ich mal nachschauen wollte, ob der Blog noch läuft, konnte er tatsächlich nicht mehr erreicht werden weil er oder der Web-Server meines Hosters überlastet war. Es betraf aber nur die HTTP Web-Ausgabe, denn die Datenbank und der Webspace per FTP waren noch erreichbar.

Also machte ich einfach mal den Laden dicht, indem ich eine index.html hoch ludt und die Verzeichnisse des Blogs umbenannten und die User in der Datenbank verändert hatte.
Dann liefen zwar immer noch die Anfragen an wp-admin ein aber das Verzeichnis gab es dann nicht mehr, und 404 lässt sich vom Server schneller ausgeben als dass WordPress zuerst prüft, ob es den User gibt und ob das Passwort stimmt und ob es einer der vielen Hackingversuche wäre. Ausserdem hatte ich gerade nicht mehr Zeit, schließlich ist Wochenende (…und das wissen die Angreifer auch).
Trotzdem, so hatte ich für eine Zeit lang meine Ruhe und Angriffe liefen völlig nutzlos ins Nirvana.

Natürlich ist es von Vorteil, wenn man nicht mehr den Standardnamen „admin“ als Benutzer hat, aber sicher darf man sich dessen trotzdem nicht sein, denn in der Protokoll-Liste stehen noch einige andere Namen mit denen versucht wird, in WordPress einzudringen. Und man weiß ja, steter Tropfen höhlt den Stein und selbst wenn man einen Login-Blocker drin hat, so gibt es je IP immer einige Anmeldeversuche bis gesperrt wird. Man möchte ja selbst nicht für Stunden oder Tage ausgesperrt werden, nur weil man sich mal vertippt hat (und das geht schneller als man denkt).
Wie in manchen Berichten zu lesen war, hatten die Angreifer am letzten Wochenende bis zu 90.000 verschiedene IPs mit denen sie angreifen konnten. Multipliziert man dann die erlaubten Versuche damit, ergibt sich ein ordentliches Sümmchen an Usernamen und Passwörtern in kurzer Zeit, die die Hacker-Maschine (ja, Maschine, denn da hockt kein Hacker hintendran sondern da läuft eine Software) ausprobieren kann bevor sie alle gesperrt wurden. Es ist wie Lotto spielen, irgendwann könnte ein Treffer dabei sein, auch wenn es unwahrscheinlich ist.
Man probiert es eben mit Gewalt und Masse, darum Brute Force.

Solange man nicht wirklich gehackt wurde, ist es eher unterhaltsam anzusehen aber auf die Dauer kann das auch nerven. Denn was ist, wenn die Angriffe immer mehr werden? Es kämen ja durch Erfolge beim Hacken immer neue IPs dazu und es würde sich wie ein Schneeball-System entwickeln bis gar nichts mehr geht?
Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

Jedenfalls ist nichts mit Freude über die hohe Besucherzahl (eigentlich nur viele Zugriffe von wenigen Besuchern) und die Liste der vergeblichen Anmeldeversuche wird immer länger.Denn wirklich stoppen kann ich die Brute-Force Angriffe mit all den mir zur Verfügung stehenden Mitteln nicht. Das ist wie eine Lawine und die HTTP 500 und 503 Meldungen häufen sich.
Aber eine gewisse Sichtbarkeit muss mein Blog dennoch im Internet haben, sonst wäre da nicht so viele Angriffe drauf. Muss ich mich nun geehrt fühlen, angesichts der Aufmerksamkeit?
Schaun wer mal.

Hier noch ein paar Links, wen’s interessiert,  zur weiteren Information:
http://blog.sucuri.net/2013/04/the-wordpress-brute-force-attack-timeline.html

http://playground.ebiene.de/adminbereich-in-wordpress-schuetzen/

http://wordpress-buch.bueltge.de/wordpress-sicherer-machen/30/

http://t3n.de/news/massive-angriffswelle-457424/

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Contenido Update 4.8.17 erschienen

Nachdem von CONTENIDO neulich die Version 4.8.16 erschienen ist, jedoch mit kleineren Fehlern aber großer Wirkung („Whitescreen“, fataler Fehler) veröffentlicht wurde, erschien heute pünktlich* wie angekündigt* die Version 4.8.17.
*Das sollte hier mal lobend erwähnt werden.
Und wie versprochen wurde der Fehler behoben und als kleines Goodie noch der Autoloader für die Contenido Klassen eingebaut, das eigentlich erst für Version 4.9 geplant war.
Mit dem Update erübrigt sich auch die Reparatur der kleinen Fehler in Version 4.8.16.

Bei mir läuft das System seit dem Update einwandfrei (wie zuvor auch) und bei einem Update bietet es sich an, einmal mögliche Altlasten auf dem Server zu beseitigen. Das geht relativ einfach, indem vor dem Hochladen der neuen Dateien die alten Verzeichnisse umbenannt werden (z.B. /contenido in /contenido_alt), außer dem Verzeichnis /cms oder eventuell noch anderen Mandanten. Natürlich ist die Webseite dadurch nicht erreichbar und eine einfache index.html Datei die auf die Wartungsarbeiten hinweist, hilft da schon ab (es soll ja nicht lange dauern). Datenbank- und Webserver-Sicherung wurden bereits gemacht und so können jetzt die neuen Dateien und Verzeichnisse hoch geladen werden.

Etwas Acht sollte man bei der config.php im Verzeichnis /contenido/includes geben als auch auf die Dateien im Verzeichnis /cms, denn in diesem config.php stehen die Servereinstellungen und im Verzeichnis /cms stehen die individuellen Daten für die Webseite, wie CSS und Scripte, Templates und anderes. Man sollte schon wissen, welche der dortigen Dateien man überarbeitet hat, nicht dass sie überschrieben werden und nachher nichts mehr geht.
Bei der config.php ist die Umbenennung des /contenido Verzeichnisses von Vorteil, weil sich dort im /includes Pfad noch die originale config.php befindet, quasi als Sicherung.

Nach dem Hochladen muss nur noch die originale config.php in das neue /contenido/includes Verzeichnis kopiert werden und über /setup die Update-Installation gestartet werden.
Wenn alles einwandfrei läuft, können die alten Verzeichnisse die vorher umbenannt wurden, gelöscht werden. Dadurch hat man eventuelle übrig gebliebene Daten weg vom Server, die eventuell sogar eine Gefahr für die Sicherheit sein könnten.
Wer in diesen Systemverzeichnissen noch andere Installationen oder Dateien hat, muss diese natürlich wieder nachvollziehen, denn die sind in einer Standardinstallation natürlich nicht enthalten.

CONTENIDO Version 4.8.17 erschienen

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Datensicherung per Mausklick, mal schnell gemacht?

Datensicherung ist kein Hexenwerk mehr, geht schnell und problemlos und oft per Mausklick.
Da würden viele automatisch ja sagen und im optimalen Fall stimmt das auch.
Wo liegt das Aber?

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Venice Update beschert lokale Suchergebnisse

Das Venice-Update von Google führt dazu, dass die Suchergebnisse mit lokalem Bezug angezeigt werden.
Für Viele ist das sehr wünschenswert, denn mich ärgerte es damals schon, als bei Webdesign aus/in Konstanz (Ich war mal Konstanzer) viele Ergebnisse aus ganz anderen Gebieten wie Stuttgart angezeigt wurden, die anscheinend auch in Konstanz Webdesign machten, obwohl deren Büroadresse nirgends in der Stadt zu finden war. Ist ja auch klar, sie haben eben nur auf die Begriffe optimiert, weil sie den Konstanzer Markt auch abschöpfen wollten.
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Passwortklau am Beispiel LinkedIn

Momentan regen sich alle wieder auf, weil irgendwo Passwortlisten aufgetaucht sind. In diesem Fall stammen sie von LinkedIn, so die Meldungen. Aber auch eHarmony und Last.fm sind betroffen, wird gemeldet.

Passwortklau klingt im ersten Moment so, als wären die eigenen Zugangsdaten für die Diebe offen sichtbar. Sind sie aber nicht, denn nicht die Passwörter wurden geklaut, sondern deren Passwort-Hashes.

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