Frank Koenig - Webbdesign, Codierung

Weblog – was ist das und was nützt mir das?

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Was ist ein Weblog?

Ein Weblog lässt sich am besten mit einem Tagebuch oder Logbuch im Internet vergleichen. Die Einträge werden einzeln erfasst und zeitlich der Reihe nach abgespeichert und sinnvollerweise die neuesten Einträge zuerst angezeigt.
Man kann die Einträge in Themen (Kategorien) gliedern, um Ordnung und Struktur in das Logbuch zu bekommen.

Mit einem Weblog kann von jedem Internetanschluss auf der Erde einen Eintrag schreiben oder bearbeiten. Dahinter steckt ein spezielles Content Management System (CMS) das einem diese Möglichkeit bietet. Zugangsdaten und Adresse und allgemeines Wissen wie man in Foren schreibt, reichen aus um ein Weblog bedienen zu können, wenn es einmal eingerichtet ist. HTML, CSS oder Programmierkenntnisse sind für den Schreiber nicht mehr unbedingt nötig.

Weblogs kann man über Schnittstellen mit anderen Weblogs (Blogs) verbinden und die eigenen Einträge für andere abrufbar machen, so dass Leser stets auf dem neuesten Stand sind. Man kann seine Einträge auch geheim halten und ein Tagebuch nur für sich gestalten. Auch andere Schreiber lassen sich einladen mit am eigenen Weblog zu schreiben, oder Bilder und andere Medien einzufügen.
Dabei kommen wir schon dem nächsten Punkt näher:

Was nützt mir ein Weblog?

Geschäftlich lässt sich ein Weblog zum Beispiel nützen, wenn Neuigkeiten bekanntgegeben werden aber keine Newsletter verschickt werden sollen (natürlich eignet sich ein Weblog auch parallel zum Newsletter als Datenbank für alle News in chronologischer Reihenfolge).
Parallel zur bestehenden Firmenseite eignet sich ein Weblog, um auf die eigentliche Firmenseite aufmerksam zu machen. Eine Kategorie mit einem redaktionell aufgearbeitetem Text für neue Produkte, die Beschreibung aus Kundensicht oder gar Kommentare der Kunden, oder Pressemitteilungen über die Firma passen sehr gut in einen Weblog, natürlich mit den Bildern und Links dazu.
Besonders gut leistet ein Weblog seine Dienste, wenn interessante Informationen rund um das Geschäftsfeld dargeboten werden sollen. Eine Rechtsanwaltskanzlei etwa kann im Blog neue Gesetzestexte und gleich dazu einen Kommentar über die Auswirkung dergleichen unterbringen oder eine Firma kann ihre Produkte als Pressetext beschreiben und Neuigkeiten über die Firma darüber verbreiten.

Privat oder halbprivat lassen sich über ein Weblog sehr gut seine eigene Meinung oder Gedanken verbreiten und auch nützliche Informationen die sich aus Beruf oder Hobby angesammelt haben und für andere wissenswert sein können. Besonders die Hobbys finden im Internet ein größeres Publikum und ich selbst bin froh über manche Hobbyseite, die ausführlich informiert. Natürlich können auch die Urlaubsreisen samt Urlaubsfotos aufgelistet und ausführlich erzählt werden, das erspart so manche Diashow oder Kafferunden.

Es dürfte auch kein Geheimnis sein, dass ein externer Weblog mit eigener Domain auch dazu beiträgt, besser im Internet aufgefunden zu werden. Und manche Suchmaschinen stehen buchstäblich auf viel Text und griffige Überschriften und lassen Meta-Tags (Keywords) links liegen.
Alleine wenn Sie bis hierher gelesen haben, hat mein Weblog seine Dienste schon getan.

Lesen Sie hier weitere Informationen zu Weblogs Weblog-Wikipedia und besuchen Sie auch unseren gemeinsamen Tomaten-Blog.

CMS – Content Management System

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CMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff Content Management System und heißt nichts anderes, als dass es ein System ist, das Inhalte verwaltet. Primitiv gesehen, kann dahinter ein winzig kleines Programm stecken, das z.B. ein Bild mit Text erst beim Aufrufen der Internetseite in einen Rahmen (Vorlage, Template) einfügt. Die Internetseite, die dann auf dem Bildschirm im Internet-Browser erscheint, ist also aus dem Inhalt (Bild und Text) und dem Rahmen kurz vorher zusammengestellt worden, bevor sie über das Internet zu Ihrem PC geschickt wurde.
Bei einer “normalen” HTML-Seite ist das anders, da ist der Text und das Bild in die HTML-Seite fest mit eingebaut und wird direkt zu ihrem PC geschickt.

Ein CMS erlaubt es also, den (redaktionellen) Inhalt einer Webseite von dessen Design zu trennen. Das Design befindet sich dann nur noch in der Vorlage und wird bei jedem Aufruf der Seite als Rahmen benützt. Unser Rahmen hier ist nicht zu verwechseln mit dem “Frame” in HTML. Man kann sich das eher als Bilderrahmen vorstellen, in den immer wieder ein anderes Bild eingefügt wird.

Welche Vorteile bringt mir ein CMS gegenüber herkömmlichen Webseiten?

- Durch die Trennung von Design und Inhalt erlaubt ein CMS, dass der Inhalt selbst bearbeitet werden kann, ohne sich um das Design kümmern zu müssen.
- Da man unter Design auch die Gestaltung in HTML-CSS versteht, wird man folglich mit einem CMS unabhängiger von einem Webdesigner.
- Eine gute Benutzerverwaltung erlaubt es, dass mehrere Leute an einem CMS arbeiten können, aber auch, dass nicht alle Leute alles dürfen. So hat der Administrator alle Befugnisse während der einfache Texter sich nur um den ihm freigeschalteten Text kümmern kann.
- Firmen die ihren Kunden viel neues zu sagen haben, können die redaktionelle Arbeit auf ihre Mitarbeiter verteilen und profitieren auch von der häufig im CMS enthaltenen Newsletterfunktion und der RSS-Schnittstelle.
- Den Inhalt der Webseite zu bearbeiten ist nahezu jederzeit von einem Internetzugang an einem beliebigen Ort auf der Welt möglich.
- Die laufenden Kosten für die Webseite lassen sich relativ treffsicher überschauen.
- Viele CMS erlauben einen schnelle Austausch des Designs während der Inhalt gleich bleibt.
- Manche CMS erlauben sogar eine Veränderung des Designs in bestimmten Grenzen.

Welche Nachteile hat ein CMS?

- Die meisten CMS benötigen eine Datenbank und eine Programmiersprache und manche Module auf dem Web-Server. Nicht jeder stellt diese Bestandteile bereit oder konfiguriert sie richtig, so dass das CMS fehlerfrei läuft.
- Ein Programm mit Datenbank verbraucht deutlich mehr Rechenzeit auf dem Web-Server als eine HTML-Seite. Aus einer zuvor flinken HTML-Seite kann mittels eines CMS eine lahme Schnecke werden.
- Ein CMS kann höhere Kosten beim Web-Hoster verursachen, unter Umständen muss sogar ein eigener Server gemietet werden.
- Die Fehleranfälligkeit, dass die Webseite nicht richtig läuft, ist größer. Ein Update kann das ganze CMS-lahmlegen und verursacht dann auch mal hohe Kosten die für den Webdesigner fällig werden.
- Einmal für ein CMS entschieden, ist es nicht mehr einfach, von einem CMS zu einem anderen zu wechseln, besonders je mehr wertvollen Inhalt sich angesammelt hat.
- Ein CMS benötigt trotz allem mindestens eine Einweisung und die Bereitschaft, sich darin einzuarbeiten. Manche CMS sind recht umfangreich und komplex, so dass es ohne Schulung nicht zu beherrschen ist.

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