WordPress 3.0 ist nun auch in deutscher Version erhältlich, also eigentlich kein Grund mehr vorhanden, es nicht zu installieren. Oder?
Ich habe von manchen Usern gelesen, dass sie sich Sorgen machen wie sie denn nun das Update auf 3.0 machen sollen. Aber im Prinzip ist es ganz einfach: (weiterlesen …)
Viele haben ihr WordPress einem Update unterzogen und danach festgestellt, dass WordPress oder irgendein Plugin eine Fehlermeldung produziert.
So auch in meinem Fall.
“Parse error: syntax error, unexpected T_STRING, expecting T_OLD_FUNCTION or T_FUNCTION or T_VAR or ‘}’ in Zeile xxx”
und der Dateiname samt Pfad stand bei mir drin und eigentlich hilft das nicht wirklich sofort weiter.
Etwas googeln half mir schnell auf die Sprünge und ich schaute mir den Code nochmal genauer an: “private function” war in einer Class (PHP-Klasse) in jener Zeile zu lesen und laut PHP-Dokumentation gibt es dieses erst ab PHP5.
Sollte doch funktionieren, schließlich habe ich meinen Blog seit einiger Zeit auf PHP5 umgestellt, dachte ich?
Im Prinzip stimmte das auch, aber die Serverinfo meines Dashboardes zeigte mir an, dass PHP4.4.x lief.
Nun hatte irgendeine Einstellung oder ein Plugin meine .htaccess überschrieben und somit die Einstellungen für PHP5 gelöscht und folglich lief es auf der vom Provider als Standard eingestellten PHP-Version.
Der Rest war schnell gelöst: Beim eigenen Provider nochmal nachgeschaut was er vorgibt und den Code
(“AddHandler php-fastcgi5 .php .php5“) in die .htaccess per ftp eingebaut und weg war die Fehlermeldung.
Ein WordPress Wurm schleicht sich in den Blog und nistet sich dort in einem Theme-Template ein.
Bis jetzt richtet er nur “wenig Schaden” an und setzt lediglich einen Link zu einer anderen Seite im Blogroll. Jedoch erkennt man den falschen Link und löscht diesen aus dem Template, nistet er sich gleich wieder ein, reproduziert sich also selbst. Und schlimmer noch, außer Links setzen könnte dieser Wurm noch viel mehr, lädt er doch von einem externen Server beliebigen Programmcode nach. Die Türe ist damit offen.
Sergej Müller, vielen sicher bekannt durch sein geniales WordPress-Plugin wpSEO, hatte die Möglichkeit, diesen Wurm zu untersuchen. Auf seinem Blog beschreibt er detailliert den WordPress Wurm und sein Wirken und was man dagegen tun kann.
Mit dem praktischen Plug-In “Thumbnail-Viewer” lassen sich Bilder per Mausklick vergrößern ohne dass die Seite neu geladen wird. Das Programm ist in Javascript geschrieben und an das berühmte Lightbox angelehnt, aber erheblich kleiner als dieses.
Ist das Plug-In erst einmal hochgeladen und aktiviert, fügt man in der HTML-Ansicht in den Anker <a> oder das Bild <img> einfach rel=”thumbnail” ein.
Code-Beispiel:
<a href="http://www.url.de/img.JPG" rel="thumbnail" title="Bild">
<img src="http://www.url.de/img.thumbnail.JPG" alt="Bild" /></a>
Natürlich macht das Beispiel nur Sinn, wenn man auch ein paar Bilder sieht. Also hier etwas zum anklicken:
(Javascript sollte dazu schon im Browser eingeschaltet sein)

Das “Thumbnail-Viewer” Plug-In gibt es hier
Die Bilder sind eigene Fotos von Frank König
Frank König
(fk) WordPress hat den wysiwyg Editor tinyMCE mit im Paket, nur genügt er manch Bedürfnissen nicht in seiner ursprünglichen Form. Der tinymce ist in Javascript geschrieben und recht flexibel den Bedürfnissen anzupassen, sofern man in der Lage ist, das zu tun (es gibt einfacheres auf der Welt…). Zu unserem Glück erkannte das WordPress und hat nun eine erweiterte Version des Editors seit Version 2.1 im Paket.
Per Tastendruck schaltet der Editor auf die erweiterte Version um.
Ursprünglich bietet sich dieses Bild:

…aber mit den Tastenkombinationen alt-shift-v (für Firefox) oder alt-v (für IE) sieht’s so aus:

…und schon sind ohne HTML- oder Programmierkenntnisse mehr Editier-Möglichkeiten freigeschaltet.
Der Button unten ganz links sollte sinnvollerweise schon in der oberen Leiste enthalten sein, dann würde sich die Kenntnis (oder das Geheimnis) über die Tastenkombination erübrigen.
Frank König