Frank Koenig - Webbdesign, Codierung

WordPress 3.0 Update

Filed under: Allgemein,Wordpress anpassen — Frank K

WordPress 3.0 ist nun auch in deutscher Version erhältlich, also eigentlich kein Grund mehr vorhanden, es nicht zu installieren. Oder?
Ich habe von manchen Usern gelesen, dass sie sich Sorgen machen wie sie denn nun das Update auf 3.0 machen sollen. Aber im Prinzip ist es ganz einfach: (weiterlesen …)

WordPress Wurm nistet sich ein!

Filed under: Allgemein,Wordpress anpassen — Frank K

Ein WordPress Wurm schleicht sich in den Blog und nistet sich dort in einem Theme-Template ein.
Bis jetzt richtet er nur “wenig Schaden” an und setzt lediglich einen Link zu einer anderen Seite im Blogroll. Jedoch erkennt man den falschen Link und löscht diesen aus dem Template, nistet er sich gleich wieder ein, reproduziert sich also selbst. Und schlimmer noch, außer Links setzen könnte dieser Wurm noch viel mehr, lädt er doch von einem externen Server beliebigen Programmcode nach. Die Türe ist damit offen.

Sergej Müller, vielen sicher bekannt durch sein geniales WordPress-Plugin wpSEO,  hatte die Möglichkeit, diesen Wurm zu untersuchen. Auf seinem Blog beschreibt er detailliert den WordPress Wurm und sein Wirken und was man dagegen tun kann.

Grüne Tomaten

Filed under: Allgemein — Frank K

Tomaten groß ziehen macht Spass, leider bleiben sie lange Zeit grüne Tomaten statt rote Tomaten. Ich habe sie als kleine Pflänzchen auf dem Balkon in Töpfe gepflanzt und musste feststellen, dass es einige Hürden zu nehmen gilt, bevor aus grüne Tomaten auch rote Tomaten werden. Wind, Sauwetter, Kälte, Trockenheit, viel zu kleine Töpfe und zu große Pflanzen, früher Herbst, und überhaupt, sooo leicht ist es nicht.

Mehr davon in
grune-tomaten-zuchten

und grune-tomaten-werden-rot

und hier
grune-tomaten-bleiben-grun-und-werden-nicht-rot

grüne Tomaten

(fk)

Weblog – was ist das und was nützt mir das?

Filed under: Allgemein,Webdesign — Frank K

Was ist ein Weblog?

Ein Weblog lässt sich am besten mit einem Tagebuch oder Logbuch im Internet vergleichen. Die Einträge werden einzeln erfasst und zeitlich der Reihe nach abgespeichert und sinnvollerweise die neuesten Einträge zuerst angezeigt.
Man kann die Einträge in Themen (Kategorien) gliedern, um Ordnung und Struktur in das Logbuch zu bekommen.

Mit einem Weblog kann von jedem Internetanschluss auf der Erde einen Eintrag schreiben oder bearbeiten. Dahinter steckt ein spezielles Content Management System (CMS) das einem diese Möglichkeit bietet. Zugangsdaten und Adresse und allgemeines Wissen wie man in Foren schreibt, reichen aus um ein Weblog bedienen zu können, wenn es einmal eingerichtet ist. HTML, CSS oder Programmierkenntnisse sind für den Schreiber nicht mehr unbedingt nötig.

Weblogs kann man über Schnittstellen mit anderen Weblogs (Blogs) verbinden und die eigenen Einträge für andere abrufbar machen, so dass Leser stets auf dem neuesten Stand sind. Man kann seine Einträge auch geheim halten und ein Tagebuch nur für sich gestalten. Auch andere Schreiber lassen sich einladen mit am eigenen Weblog zu schreiben, oder Bilder und andere Medien einzufügen.
Dabei kommen wir schon dem nächsten Punkt näher:

Was nützt mir ein Weblog?

Geschäftlich lässt sich ein Weblog zum Beispiel nützen, wenn Neuigkeiten bekanntgegeben werden aber keine Newsletter verschickt werden sollen (natürlich eignet sich ein Weblog auch parallel zum Newsletter als Datenbank für alle News in chronologischer Reihenfolge).
Parallel zur bestehenden Firmenseite eignet sich ein Weblog, um auf die eigentliche Firmenseite aufmerksam zu machen. Eine Kategorie mit einem redaktionell aufgearbeitetem Text für neue Produkte, die Beschreibung aus Kundensicht oder gar Kommentare der Kunden, oder Pressemitteilungen über die Firma passen sehr gut in einen Weblog, natürlich mit den Bildern und Links dazu.
Besonders gut leistet ein Weblog seine Dienste, wenn interessante Informationen rund um das Geschäftsfeld dargeboten werden sollen. Eine Rechtsanwaltskanzlei etwa kann im Blog neue Gesetzestexte und gleich dazu einen Kommentar über die Auswirkung dergleichen unterbringen oder eine Firma kann ihre Produkte als Pressetext beschreiben und Neuigkeiten über die Firma darüber verbreiten.

Privat oder halbprivat lassen sich über ein Weblog sehr gut seine eigene Meinung oder Gedanken verbreiten und auch nützliche Informationen die sich aus Beruf oder Hobby angesammelt haben und für andere wissenswert sein können. Besonders die Hobbys finden im Internet ein größeres Publikum und ich selbst bin froh über manche Hobbyseite, die ausführlich informiert. Natürlich können auch die Urlaubsreisen samt Urlaubsfotos aufgelistet und ausführlich erzählt werden, das erspart so manche Diashow oder Kafferunden.

Es dürfte auch kein Geheimnis sein, dass ein externer Weblog mit eigener Domain auch dazu beiträgt, besser im Internet aufgefunden zu werden. Und manche Suchmaschinen stehen buchstäblich auf viel Text und griffige Überschriften und lassen Meta-Tags (Keywords) links liegen.
Alleine wenn Sie bis hierher gelesen haben, hat mein Weblog seine Dienste schon getan.

Lesen Sie hier weitere Informationen zu Weblogs Weblog-Wikipedia und besuchen Sie auch unseren gemeinsamen Tomaten-Blog.

Jugend wechselt Räume

Filed under: Allgemein — Frank K

Jugend wechselt Räume, Theaterstück aus den zwei Stücken “Krankheit der Jugend” und “Geburt der Jugend” geschaffen. Regisseur ist Olaf Rauschenberg

Es handelt sich um ein Schultheater, ein Klassenspiel der 12.Klasse der Waldorfschule Märkisches Viertel in Berlin.

Was kann man von einem Klassenspiel erwarten? Eine Klasse spielt Theater und man geht hin weil die Tochter dort spielt und einen neugierig gemacht hat. Improvisiert und laienhaft, so wird’s sein, hauptsache man erkennt überhaupt ein Stück, so dachte ich.
Allerdings hat sie viel geprobt, die Tochter, fast alles in den letzten Wochen drehte sich um dieses Stück. Wer weiß, vielleicht wird es ja doch gut? Als beim Elternabend “Ole” der Intendant seine Ideen vorstellte, klang das alles wirr und fantasievoll, kaum verständlich, so wie sie halt sind, die Künstler. Nun war es soweit und obwohl ich einiges durch die Textproben mitbekommen hatte, konnte ich mir immer noch nicht recht vorstellen, was mich da erwartet.

Setzt euch in die Mitte, weiter vorne, hieß es. Gesagt getan und neben mir saß ein netter Herr der mir von seiner Tochter erzählte und  mich über das Stück ausfragte, da er noch nicht viel darüber gehört hatte. Ich erzählte ihm nicht viel, nur dass es eventuell etwas schriller werden könnte als Schakespear und dass “unsere” Tochter die Rolle der Marie mit dem meisten Text spielt, ja eigentlich die Hauptrolle, wenn man so sagen kann.

Als es ruhig wurde und pünktlich anzufangen schien, bäumte sich in mir kurz der Gedanke auf, “wohin bist du hier geraten?”, so quasi als letzter Hilferuf an die Vernunft, weil ich sonst nie freiwillig ins Theater gehe und mich schon vor Langeweile sterben sah.
Aber dann wurde es dunkel und eine weibliche Stimme fing an, düster zu erzählen, der Spotscheinwerfer leuchtete sie aus und machte zusammen mit dem grünen Outfit sein übriges zur dramaturgisch düsteren Stimmung. Etwas dünn klang die Stimme, sie war die erste die Sprach und vor vollem Saal mit kritischen Publikum (die Eltern, Verwandte und Bekannte). Das wird sich noch legen, dachte ich, es sind ja keine Profi-Schaupieler.

Peng, es wurde schrill und laut und hell! Eine Gruppe Punker auf der Bühne fing an laute Musik zu machen und dazu zu singen und zu tanzen. Eine an der Bassguitarre hatte irgendwas großes stacheliges auf dem Kopf und eine andere tanze unten vor der Bühne das mich an den Pogo erinnerte und wieder eine andere hüpfte auf der großen Bassbox herum, während die Jungs wohl irgendwas getrunken oder geraucht haben müssen, um so wild an ihren Instrumenten herumzureißen und darauf zu schlagen.
Ja, es war wirklich schrill! Die Sache fing an, mir Spass zu machen.

Die Musik gehörte zum Stück, es war ein Teil der Jugend. Der andere Teil begann ruhiger, mit leiseren Tönen. Die Bühne war wohl der ganze Saal, in jeder Ecke fand ein Teil des Stückes statt. Vorne stand ein junger Mann im Anzug und sprach, aber da lachte jemand ständig im Hintergrund, lachte aus, den der da sprach. Das Gelächter hörte nicht auf und zog so das Gesagte ins lächerliche. Da vorne gab sich jemand Mühe ernstgenommen zu werden und hinten lachte jemand darüber. Erst jetzt brachte der Scheinwerfer Licht in den dunklen Hintergrund und zeigte die Spielerin die da lachte, streng im schwarzen Anzug, mit dunkler Brille.
Ein anderer spricht aus der anderen Ecke des Saales,

Ich bin gespannt auf die Marie!

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