Frank Koenig - Webbdesign, Codierung

Jugend wechselt Räume

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Jugend wechselt Räume, Theaterstück aus den zwei Stücken “Krankheit der Jugend” und “Geburt der Jugend” geschaffen. Regisseur ist Olaf Rauschenberg

Es handelt sich um ein Schultheater, ein Klassenspiel der 12.Klasse der Waldorfschule Märkisches Viertel in Berlin.

Was kann man von einem Klassenspiel erwarten? Eine Klasse spielt Theater und man geht hin weil die Tochter dort spielt und einen neugierig gemacht hat. Improvisiert und laienhaft, so wird’s sein, hauptsache man erkennt überhaupt ein Stück, so dachte ich.
Allerdings hat sie viel geprobt, die Tochter, fast alles in den letzten Wochen drehte sich um dieses Stück. Wer weiß, vielleicht wird es ja doch gut? Als beim Elternabend “Ole” der Intendant seine Ideen vorstellte, klang das alles wirr und fantasievoll, kaum verständlich, so wie sie halt sind, die Künstler. Nun war es soweit und obwohl ich einiges durch die Textproben mitbekommen hatte, konnte ich mir immer noch nicht recht vorstellen, was mich da erwartet.

Setzt euch in die Mitte, weiter vorne, hieß es. Gesagt getan und neben mir saß ein netter Herr der mir von seiner Tochter erzählte und  mich über das Stück ausfragte, da er noch nicht viel darüber gehört hatte. Ich erzählte ihm nicht viel, nur dass es eventuell etwas schriller werden könnte als Schakespear und dass “unsere” Tochter die Rolle der Marie mit dem meisten Text spielt, ja eigentlich die Hauptrolle, wenn man so sagen kann.

Als es ruhig wurde und pünktlich anzufangen schien, bäumte sich in mir kurz der Gedanke auf, “wohin bist du hier geraten?”, so quasi als letzter Hilferuf an die Vernunft, weil ich sonst nie freiwillig ins Theater gehe und mich schon vor Langeweile sterben sah.
Aber dann wurde es dunkel und eine weibliche Stimme fing an, düster zu erzählen, der Spotscheinwerfer leuchtete sie aus und machte zusammen mit dem grünen Outfit sein übriges zur dramaturgisch düsteren Stimmung. Etwas dünn klang die Stimme, sie war die erste die Sprach und vor vollem Saal mit kritischen Publikum (die Eltern, Verwandte und Bekannte). Das wird sich noch legen, dachte ich, es sind ja keine Profi-Schaupieler.

Peng, es wurde schrill und laut und hell! Eine Gruppe Punker auf der Bühne fing an laute Musik zu machen und dazu zu singen und zu tanzen. Eine an der Bassguitarre hatte irgendwas großes stacheliges auf dem Kopf und eine andere tanze unten vor der Bühne das mich an den Pogo erinnerte und wieder eine andere hüpfte auf der großen Bassbox herum, während die Jungs wohl irgendwas getrunken oder geraucht haben müssen, um so wild an ihren Instrumenten herumzureißen und darauf zu schlagen.
Ja, es war wirklich schrill! Die Sache fing an, mir Spass zu machen.

Die Musik gehörte zum Stück, es war ein Teil der Jugend. Der andere Teil begann ruhiger, mit leiseren Tönen. Die Bühne war wohl der ganze Saal, in jeder Ecke fand ein Teil des Stückes statt. Vorne stand ein junger Mann im Anzug und sprach, aber da lachte jemand ständig im Hintergrund, lachte aus, den der da sprach. Das Gelächter hörte nicht auf und zog so das Gesagte ins lächerliche. Da vorne gab sich jemand Mühe ernstgenommen zu werden und hinten lachte jemand darüber. Erst jetzt brachte der Scheinwerfer Licht in den dunklen Hintergrund und zeigte die Spielerin die da lachte, streng im schwarzen Anzug, mit dunkler Brille.
Ein anderer spricht aus der anderen Ecke des Saales,

Ich bin gespannt auf die Marie!

Ein paar Bilder…

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Soeben habe ich den Thumbnail-Viewer installiert und möchte natürlich ausprobieren, ob er denn auch funktioniert.
Also ran ans Werk und paar Bildchen für den Test gesucht.

Diese Bilderreihe ist vom letzten Fasnacht in der Schweiz, sie zeigt einen Umzug von Guggenmusik Gruppen.
Der Thumbnail-Viewer ist in Javascript programmiert, also ohne Scripting im Browser geht natürlich nichts. Ein Klick auf das Bild genügt:

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Und weil das Klicken soviel Spass macht, nochmal drei Bilder:

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CMS – Content Management System

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CMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff Content Management System und heißt nichts anderes, als dass es ein System ist, das Inhalte verwaltet. Primitiv gesehen, kann dahinter ein winzig kleines Programm stecken, das z.B. ein Bild mit Text erst beim Aufrufen der Internetseite in einen Rahmen (Vorlage, Template) einfügt. Die Internetseite, die dann auf dem Bildschirm im Internet-Browser erscheint, ist also aus dem Inhalt (Bild und Text) und dem Rahmen kurz vorher zusammengestellt worden, bevor sie über das Internet zu Ihrem PC geschickt wurde.
Bei einer “normalen” HTML-Seite ist das anders, da ist der Text und das Bild in die HTML-Seite fest mit eingebaut und wird direkt zu ihrem PC geschickt.

Ein CMS erlaubt es also, den (redaktionellen) Inhalt einer Webseite von dessen Design zu trennen. Das Design befindet sich dann nur noch in der Vorlage und wird bei jedem Aufruf der Seite als Rahmen benützt. Unser Rahmen hier ist nicht zu verwechseln mit dem “Frame” in HTML. Man kann sich das eher als Bilderrahmen vorstellen, in den immer wieder ein anderes Bild eingefügt wird.

Welche Vorteile bringt mir ein CMS gegenüber herkömmlichen Webseiten?

- Durch die Trennung von Design und Inhalt erlaubt ein CMS, dass der Inhalt selbst bearbeitet werden kann, ohne sich um das Design kümmern zu müssen.
- Da man unter Design auch die Gestaltung in HTML-CSS versteht, wird man folglich mit einem CMS unabhängiger von einem Webdesigner.
- Eine gute Benutzerverwaltung erlaubt es, dass mehrere Leute an einem CMS arbeiten können, aber auch, dass nicht alle Leute alles dürfen. So hat der Administrator alle Befugnisse während der einfache Texter sich nur um den ihm freigeschalteten Text kümmern kann.
- Firmen die ihren Kunden viel neues zu sagen haben, können die redaktionelle Arbeit auf ihre Mitarbeiter verteilen und profitieren auch von der häufig im CMS enthaltenen Newsletterfunktion und der RSS-Schnittstelle.
- Den Inhalt der Webseite zu bearbeiten ist nahezu jederzeit von einem Internetzugang an einem beliebigen Ort auf der Welt möglich.
- Die laufenden Kosten für die Webseite lassen sich relativ treffsicher überschauen.
- Viele CMS erlauben einen schnelle Austausch des Designs während der Inhalt gleich bleibt.
- Manche CMS erlauben sogar eine Veränderung des Designs in bestimmten Grenzen.

Welche Nachteile hat ein CMS?

- Die meisten CMS benötigen eine Datenbank und eine Programmiersprache und manche Module auf dem Web-Server. Nicht jeder stellt diese Bestandteile bereit oder konfiguriert sie richtig, so dass das CMS fehlerfrei läuft.
- Ein Programm mit Datenbank verbraucht deutlich mehr Rechenzeit auf dem Web-Server als eine HTML-Seite. Aus einer zuvor flinken HTML-Seite kann mittels eines CMS eine lahme Schnecke werden.
- Ein CMS kann höhere Kosten beim Web-Hoster verursachen, unter Umständen muss sogar ein eigener Server gemietet werden.
- Die Fehleranfälligkeit, dass die Webseite nicht richtig läuft, ist größer. Ein Update kann das ganze CMS-lahmlegen und verursacht dann auch mal hohe Kosten die für den Webdesigner fällig werden.
- Einmal für ein CMS entschieden, ist es nicht mehr einfach, von einem CMS zu einem anderen zu wechseln, besonders je mehr wertvollen Inhalt sich angesammelt hat.
- Ein CMS benötigt trotz allem mindestens eine Einweisung und die Bereitschaft, sich darin einzuarbeiten. Manche CMS sind recht umfangreich und komplex, so dass es ohne Schulung nicht zu beherrschen ist.

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